12. 7. 2010 Kalendarium

12. 7. 2010 Der Schatz enthielt 3,5 Kilogramm Bronzeobjekte

Kategorien: Schätze , Funde und Rettungsuntersuchungen in Tschechien

Jaroslav Kaláb und Miroslav Popelka. Das sind die Namen von zwei Amateursuchern, die im Jahr 2010 in der Nähe von Olšan in der Region Prostějov einen Bronzeschatz entdeckt haben. Sie gingen regelmäßig mit Metalldetektoren auf Wanderschaft.

Der Bronzeschatz enthielt Äxte, Sicheln, Ornamente und verschiedene Fragmente. Die eifrigen Sucher fanden den Schatz zufällig. Da einer von ihnen Archäologie studierte, zogen sie Experten hinzu, um eine Beschädigung der Stätte zu vermeiden.

Die Artefakte wurden mit landwirtschaftlichen Geräten auf einer Fläche von dreihundert Quadratmetern ausgebreitet. "Wir gehen regelmäßig mit einem Detektor raus, aber das war ein Unfall. Ein Freund von mir hat eine Silbermünze gefunden, also sind wir hierher gekommen, um noch einmal zu suchen", erklärt Popelka, warum sie die Fundstelle bei Olšany aufgesucht haben.

Der Schatz wurde ursprünglich in einem großen Keramikbehälter vermutet, da mehrere Gegenstände auf dem Keramikboden lagen. Der Behälter wurde jedoch nicht vollständig erhalten. Offenbar wurde es durch landwirtschaftliche Maschinen beschädigt.

Pavel Fojtík vom Institut für archäologische Denkmalpflege in Prostějov lobte damals die Sucher. Er sagte, dass es den beiden gelungen sei, den ursprünglichen Ort zu finden, an dem die Bronzeobjekte gelagert waren.

"Es war der Boden eines Keramikgefäßes, auf dem noch mehrere Bronzen lagen. Dies ist das sogenannte Fragmentdepot, das nur Teile der zerstörten oder beschädigten Gegenstände enthält. Insgesamt waren es 88 Objekte mit einem Gewicht von 3,5 Kilogramm", schildert Fojtík.

Die Objekte sind etwa dreitausend Jahre alt. Der Fund stammt aus der Jüngeren Bronzezeit. Laut Fojtík war dies bereits das dritte ähnliche Depot im fraglichen Kataster, so dass ihn die Entdeckung des Schatzes nicht überraschte.

"Der erste gehörte zur Únětice-Kultur und ist daher viel älter als der aktuelle Fund. Das zweite waren zwei Nadeln, die ungefähr in die gleiche Zeit gehören, vielleicht etwas älter", erinnert sich der Archäologe.

Fojtík selbst fand Ohrringe und einen wertvollen Stein in einem Grab aus dem elften Jahrhundert in Olšany. Die Forscher entdeckten schließlich mehrere Gräber. Laut Fojtík wurden hier wahrscheinlich die direkten Vorfahren der heutigen Bewohner begraben. Die erste schriftliche Erwähnung von Olšany stammt aus dem Jahre 1141.

Quellen: www.tn.cz, www.denik.cz, www.rozhlas.cz
Anmerkung der Redaktion: von Amateur-Suchern zu zwei professionellen Archäologen :)

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Kommentare

Velká nádhera.

Souhlasím...parádní nález!!!

Podle toho laténského závěsku soudím, že se lidé doby bronzové dokázali teleportovat do časů Keltů 8-)

:-O

Marky Mark - konečně někdo, kdo ví o čem.. 8-)

No, tak s dovolením si tady odložím pár písmenek, aby mi pak chodily odborné komentáře o zadatování bronzového depotu z pozdní doby bronzové Ha1-Ha2 :-) Soudě dle jednoho závěsku to bude Asi nejlépe LtC, anebo to šoupneme ať je to zajímavější do Áčka? :-D

Mark - chceš mi říct, že při nálezu mince jiného stáří v roztahaném depotu mincí stejného stáří napíšeš to samé?
Ty bronzové artefakty byly sebrány z plochy 300m², takže nic zvláštního.

Namor - no vzhledem k tomu, co se píše v textu ... ;-)

ty jo... to oznaceni amatersti hledaci ... :) dneska uz je to trochu jinak :)))

Mark - není to poprvé, co nějaký text zde na LP byl v nějakém rozporu s např. fotografií.
A to se ještě drží LP velice dobře :-) Podívej se, co je denně na seznam.novinky.cz napsáno za nesmysle. Tudíž, klasický sběr artefaktů z větší plochy a souhrnná presentace.

Namor, to je v pohodě, jenom jsem si dělal legraci, když jsem tam viděl tu kuželku 8-) Snad to tak taky bylo bráno. Aspoň doufám.

Jasný, pohoda, normální výměna názorů pod článkem ;-)

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