Proč se v Sasku nachází tak málo keltských zlatých mincí? Protože 99 procent hledačů pracuje nelegálně. A co se stane, když tito „ilegálové“ nahlásí takový nález úřadům? Jsou potrestáni i přes nahlášení a odevzdání artefaktu. Takže si zvolí snadnou cestu ven...
Detektiv findet älteste Münze in Sachsen: Sie stammt aus Nordböhmen
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Eine 2.200 Jahre alte keltische Goldmünze wurde auf einem Feld bei Gundorf in Leipzig entdeckt. Sie besteht aus fast reinem Gold und ist in hervorragendem Zustand - wie neu. Nach Angaben von Archäologen handelt es sich um die älteste jemals in Sachsen gefundene Münze.
Die Münze wurde im Juli dieses Jahres von Daniel Fest entdeckt, einem ausgebildeten Detektiv, der für das Sächsische Landesamt für Archäologie arbeitet. Er meldete den Fund sofort den Experten, die ihn nach der Auswertung als absolut außergewöhnlich bezeichneten: "Ähnliche Goldmünzen wurden bisher vor allem in Nordböhmen oder Bayern gefunden. In Sachsen ist dies eine absolute Ausnahme", so der Archäologe Andreas Hesse vom Landesamt für Archäologie Sachsen.
Die 2007 bei Zauschwitz entdeckten Silbermünzen galten bisher als die ältesten in Sachsen. Sie wurden in Süddeutschland im 1. Jahrhundert v. Chr. geprägt. Keltische Münzen gibt es in Sachsen kaum. Bislang wurden nur 11 gefunden, von denen eine als verschollen gilt. Bislang wurde nur eine Goldmünze entdeckt, die jedoch kein Münzbild aufweist und stark abgenutzt ist - sie ist also im Umlauf gewesen. Die Münze aus dem Fund von Daniel Festus ist praktisch neuwertig.
Es handelt sich um einen Viertelstatere, der kurzzeitig um das 3. Sie ist perfekt erhalten, in neuwertigem Zustand. Sie wiegt etwa zwei Gramm und besteht aus fast reinem Gold. Auf der einen Seite befindet sich ein stilisierter Kopf, wahrscheinlich ein Tier, auf der anderen Seite ein Ornament in Form einer typisch keltischen Halskette.
Diese Münzen sind sehr selten; Viertelstatuen wurden nur in der frühen Phase der keltischen Münzprägung in Nordböhmen geprägt. Es gibt nur wenige dokumentierte Typen. Nach Ansicht der Archäologen ist es klar, dass sie nicht als allgemeines Zahlungsmittel dienten, sondern eher als Symbol für Reichtum oder Prestige.
"Es ist wahrscheinlich, dass er jemandem von hohem Rang gehörte - einem Kaufmann oder Krieger, der Kontakte zur keltischen Welt südlich des Erzgebirges hatte", so Hesse. "Es ist ein Beweis dafür, dass es auch in diesem Teil Mitteleuropas einen Austausch von Waren und Ideen gab", fügte die sächsische Kultusministerin Barbara Klepsch hinzu.
Keltische Goldmünzen sind in Deutschland als "Regenbogenschüsselchen" und hierzulande als "Regenbogenmünzen" bekannt. Der Name bezieht sich auf die alte Legende, dass überall dort, wo ein Regenbogen den Boden berührt, ein Schatz zu finden ist. Viele dieser Münzen wurden in der Vergangenheit kurz nach einem Regen gefunden, als das Wasser sie aus dem Boden wusch.
Wichtig ist auch, wie die Münze entdeckt wurde. Es handelte sich um einen legalen Fund in Zusammenarbeit zwischen den Behörden und einem Amateurdetektiv. Experten loben die Tatsache, dass eine solche Zusammenarbeit so aussehen sollte - der Fund ist gut dokumentiert, professionell aufbereitet und für die Öffentlichkeit erhalten.
Quellen: medienservice.sachsen.de, mdr.de, archaeologie.sachsen.de



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Kommentare
Krásná opravdu hezká
Rád bych spolupracoval s archelogickym výskumem.dekuji za rady. Martin
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