Diskriminierung
Diskriminierung ist die Fähigkeit von Metalldetektoren, einzelne Detektorziele auf der Grundlage der so genannten eingeprägten Fläche und der elektrischen Leitfähigkeit des Metalls, aus dem das Ziel besteht, zu unterscheiden oder zu unterdrücken.
Bei Einfrequenz-Metalldetektoren wird die Unterscheidung des Ziels durch die Messung der Phasenverschiebung zwischen den Signalen der Sende- und der Empfangsspule erreicht, die durch das detektierte Ziel induziert wird.
Bei Mehrfrequenzdetektoren wird diese Messung für jede Betriebsfrequenz durchgeführt, und anschließend werden die Messungen für jede Frequenz mit Hilfe eines speziell entwickelten Algorithmus verglichen und ausgewertet. Das Ergebnis: Mehrfrequenz-Metalldetektoren liefern auch bei tieferen Zielen und schwierigen Bodenverhältnissen deutlich genauere Ergebnisse.
Bei digitalen Metalldetektoren wird dieser Wert dann auf dem Display als numerische Ziel-ID angezeigt.
Ziele aus leitfähigeren Metallen oder Ziele mit einer größeren bedruckten Fläche weisen dann höhere ID-Nummern auf als Ziele aus weniger leitfähigen Metallen oder mit einer kleineren bedruckten Fläche.
Die Diskriminierung kann dann verwendet werden, um verschiedene Bereiche von ID-Nummern zu unterdrücken oder klanglich zu unterscheiden, je nach Vorliebe des Benutzers.Im Allgemeinen werdenzwei Arten der Diskriminierung verwendet:
- Grundlegend: Der Metalldetektor erkennt nur Ziele, die durch die Diskriminierung zugelassen sind, andere Ziele werden überhaupt nicht erkannt.
- Tonal: Der Metalldetektor erkennt alle Metalle, ordnet ihnen aber je nach ihren Eigenschaften unterschiedliche Tonhöhen zu.
Bei den meisten modernen Detektoren können diese beiden Arten der Unterscheidung kombiniert werden.