👀👍👍👍
Detektorfund: ein weltweit einzigartiges römisches Miniatur-Goldkastell
Kategorien: Nálezy nejenom s detektorem v západní Evropě
Ein deutscher Detektiv entdeckte ein winziges Goldschloss mit feinen Verzierungen. Mit einer Größe von 12 x 11 mm ähnelt es einem kleinen Schmuckstück, ist aber voll funktionsfähig. Es stammt aus dem 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus. Jh. n. Chr. Es ist ein absolutes Unikat in Europa, und bisher wurde kein weiteres Exemplar dieser Art entdeckt.
Ein Amateurarchäologe mit Schürferlaubnis fand das Schloss 2023 mit seinem Metalldetektor: "Ich konnte es selbst nicht glauben, als ich den Fund in der Hand hielt", sagt Constantin Fried und fügt hinzu, dass er das Objekt auf einem Feld in Petershagen-Frille im Kreis Minden-Lübbecke gefunden hat. "Solche Schlösser sind normalerweise viel größer und bestehen aus Eisen- oder Bronzeteilen", fügte er hinzu.
Die winzigen römischen Schlösser dienten wahrscheinlich zum Schutz kleiner Truhen, ähnlich wie die heutigen Schmuckkästchen. Das Schloss wurde mit Sicherheit in der römischen Provinz hergestellt und kann aufgrund seiner Form auf das 3. oder 4. Jh. n. Chr. datiert werden", sagt die LWL-Kulturdirektorin, die Archäologin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, "und zwar aufgrund der Form, der technischen Konstruktion und der Art der Verzierung.
"Es ist faszinierend, dass wir in unserer Region so präzise gearbeitete Objekte finden, die von der Raffinesse römischer Handwerkskunst zeugen", ergänzt Dr. Georg Lunemann, Direktor des LWL. Georg Lunemann, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Normalerweise waren die römischen Kastelle viel größer und aus Eisen oder Bronze gefertigt. Das kleine goldene Schloss könnte aber auch einen ganz anderen Zweck gehabt haben - es könnte ein Souvenir oder ein Geschenk gewesen sein, das als Schmuck getragen wurde. Möglicherweise diente es auch als Prestigesymbol für die lokale Elite.
Der Korpus des Schlosses bestand aus zwei Zylindern, die unten und oben mit Kappen verschlossen und mit drei Nieten gesichert waren. Die Restauratoren beschlossen, das Innere nicht-invasiv zu untersuchen, um festzustellen, ob das Schloss trotz seiner geringen Größe über einen funktionierenden Mechanismus verfügt. Röntgenstrahlen und CT-Scans konnten den dichten Kern nicht durchdringen, so dass das Team einen leistungsfähigeren 3D-Neutronen-CT-Scan einsetzte.
In Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut (PSI) in Villingen führten Dr. David Mannes und sein Kollege Dr. Eberhard Lehmann Messungen durch, die die Details des Mechanismus im Inneren aufdeckten. Auf den Querschnittsbildern waren die Bestandteile des Rahmens mit der Feder, der vermuteten Führungsschiene, der Klinke, der Grundplatte und dem kleinen Dorn deutlich zu erkennen. Die Bilder zeigen, dass der Mechanismus ursprünglich vollständig war, aber beschädigt wurde - offenbar hatte jemand das Schloss in der Vergangenheit aufgebrochen.
Trotz der Beschädigung konnte das Funktionsprinzip des Mechanismus rekonstruiert werden. Auf der Grundlage von genauen Messungen und Vergleichen mit anderen römischen Schlössern wurde eine exakte Nachbildung des Schlosses angefertigt. Sie ist viermal so groß wie das Original, um das Prinzip des Mechanismus besser verstehen zu können. Detaillierte Analysen halfen, die verlorenen Teile zu rekonstruieren - den Schlüssel und die Kette.
Die Entdeckung des goldenen Schlosses ist absolut einmalig. Es ist das nördlichste römische Schloss, das in Europa gefunden wurde. Es ist so klein und aus Gold gefertigt, dass es auf der Welt seinesgleichen sucht. Dank modernster Technik und Rekonstruktion bietet es einen einzigartigen Einblick in die künstlerischen Fähigkeiten der damaligen Handwerker. Sie deutet auf mögliche Verbindungen zwischen lokalen Eliten und dem Römischen Reich hin.
Video:
Mehr Video: https://www.lwl.org/pressemitteilungen/daten/anlagen/015000/15632.MP4
- Quellen: thehistoryblog.com, www2.lwl.org, tagesschau.de
- Römische Metalldetektorfunde auf LP: Römische Zeit
Rekonstruktion aller Teile des Schlosses
3D-Neural-CT-Aufnahme des Schlosses
Rekonstruktion des Schlosses mit Schlüssel und Kette - 4 mal größer als das Original
Goldenes Schloss aus dem 3. bis 4. Jahrhundert
Schloss in situ
Vergleich des Originals mit einer funktionstüchtigen 4x größeren Replik
Der Artikel ist in die folgenden Kategorien eingereiht:
- Archiv článků > Archäologie > Funde und Rettungsuntersuchungen im Ausland > Nálezy nejenom s detektorem v západní Evropě
Kommentare
Dobrý
super

Niesamowite 🔥
Teda nebýt náš koníček, detektoring tak muzea jsou tak chudé na tolik artefaktů. Pěkný nález.
Paráda 
Beitrag hinzufügen
Um einen Beitrag hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden. Wenn Sie noch kein Konto auf dieser Webseite haben, registrieren Sie sich.