U-Boot-Kriegsabzeichen (Alles) – Funde

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U-Boot-Kriegsabzeichen Unmittelbar nach Kriegsbeginn im Herbst 1939 schlug Konteradmiral Dönitz die Einführung eines U-Boot-Kriegsabzeichens für die Besatzungen seiner U-Boote vor. Er beabsichtigte, auf dem von Kaiser Wilhelm II. am 1. Februar 1918 eingeführten U-Boot-Kriegsabzeichen aufzubauen. "für U-Boot-Besatzungen in Anerkennung ihres Kriegsdienstes". So stiftete der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, am 13. Oktober 1939 das U-Boot-Kriegsabzeichen. In der Bestimmung zur Einführung des Abzeichens hieß es unter anderem: "Hiermit ordne ich die Einführung eines U-Boot-Kriegsabzeichens für U-Boot-Besatzungen an. Das Abzeichen kann an alle Offiziere, Mannschaften und Männer verliehen werden, die sich auf zwei oder mehr Fahrten gegen den Feind bewährt haben. Im Falle einer Verletzung kann auf diese Anforderung verzichtet werden. Das Abzeichen wird auf der linken Seite der Brust getragen, wie das Kriegs-U-Boot-Abzeichen, sowohl im Dienst als auch außer Dienst." Am 1. November 1939 begann die Firma Schwerin und Sohn Berlin mit der Produktion der ersten Tombak-Abzeichen, die bereits am 10. November 1939 an die Truppe ausgeliefert werden konnten. Bis zum Frühjahr 1941 - vielleicht aber auch schon länger - war Schwerin und Sohn der einzige Hersteller von U-Boot-Kriegsabzeichen. Später wurden sie von anderen Firmen produziert (z.B. Rudolf Souval Wien oder Friedrich Orth Wien). Während des Krieges begann man auch mit der Herstellung von gewebten Abzeichen aus Kunstseide oder Baumwolle in Originalgröße, die im U-Boot angenehmer zu tragen waren als auf die Uniform genähte Metallabzeichen. Vorderseite: ein ovaler Lorbeerkranz, unten mit einem "X"-förmigen Band gebunden. An seinem Boden befindet sich ein U-Boot, das ihn vorne und hinten überragt. An der Spitze des Kranzes befindet sich das Emblem der Kriegsmarine - ein nach links blickender Adler mit ausgestrecktem, geradem, seitlichemFlügeln, scharf gekreuzt, ein Hakenkreuz in den Krallen haltend. Rückseite: kein Kunstwerk, Aufhängesystem nach Herstellerangaben. Vom Hersteller gekennzeichnet oder unbedruckt. Meistens wurden solide Massivplaketten hergestellt, selten gepresste Metallplaketten. Das Abzeichen ist gerade, nicht konvex, aber wir können auf zeitgemäß geformte Abzeichenträger treffen, mit leicht nach innen gewölbten Teilen an den Seiten. Diese zeitbedingten Änderungen schmälern nicht den Sammlerwert des Abzeichens. Material: Neben den Metallabzeichen wurden auch maschinengestickte Abzeichen für Unteroffiziere und Männer und handgestickte Abzeichen für Offiziere hergestellt. Methode des Tragens. Das Abzeichen konnte nicht nur an der Jacke der Wanderuniform, sondern an jedem linken Oberteil der verwendeten Marinedienstkleidung getragen werden.

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