Gräber mit Goldschmuck

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Archäologen, die auf der südwestgriechischen Insel Peloponnes zwei Königsgräber gefunden haben, freuen sich über eine große Entdeckung. Ersten Schätzungen zufolge sind sie etwa 3.500 Jahre alt. Darin befanden sich Goldschmuckstücke wie ein Amulett mit der ägyptischen Göttin Hathor, die als Beschützerin der Toten die Unterwelt begrüßte und erweckte.

Die Gräber befanden sich in der Nähe der Stadt Pylos, mit Blick auf das Mittelmeer. In der Nähe befand sich auch ein großer Palastkomplex aus der mykenischen Zeit. Die Gräber waren im Inneren mit dünnen Goldstücken verziert, die im Laufe der Zeit zu Boden fielen. Sie wurden aus Steinen von der Größe einer Melone gebaut. Der größere war ursprünglich 12 Meter hoch, der kleinere etwas mehr als acht Meter. Aber nur ein Teil davon hat überlebt. Sie wurden im Tholos-Stil erbaut, einem Begriff für ein rundes Gebäude mit einem konischen Dach oder Gewölbe, der erstmals bei Homer auftaucht.

Zu den seltenen Gegenständen, die darin gefunden wurden, gehörte das oben erwähnte Amulett. Hathor, die darauf abgebildet ist, war nicht nur die Beschützerin der Toten, sondern erfüllte auch viele andere Aufgaben. Sie war die Göttin des Tanzes, der Schönheit, der Musik und des Alkohols. "Die Entdeckung dieses Juwels ist eine der interessantesten. Es könnte uns helfen, mehr Licht in die Rolle der Hathor in der Welt der Toten zu bringen", meint der Archäologe Jack Davis von der University of Cincinnati.

In einem der Gräber wurde auch ein Ring gefunden, auf dem ein Stierpaar dargestellt ist, das von Getreideähren flankiert wird. "Es ist eine interessante Darstellung der wichtigsten Symbole der Landwirtschaft in dieser Zeit. So etwas habe ich noch nie gesehen. Es handelt sich offenbar um die einzige künstlerische Darstellung von Getreide aus der minoischen und mykenischen Zeit, die bisher gefunden wurde", so Davis.

Außerdem entdeckten die Archäologen zwei auf den Hinterbeinen stehende Stiere, die in einem Halbedelstein aus Karneol dargestellt sind, und über ihnen sindsechseckiger Stern, der in der mykenischen Kultur ebenfalls nicht üblich ist. Nach Ansicht von Experten ist der gefundene Schmuck im Allgemeinen ein Hinweis auf einen fortgeschrittenen Handel, da der Karneol und andere Materialien, die zu seiner Herstellung verwendet wurden, in dieses Gebiet importiert worden sein müssen. Karneol wurde in Griechenland gefunden, Amethyst in Ägypten, usw.

Den Archäologen zufolge blieben die Gräber intakt, weil ihre Decken bereits in der Antike eingestürzt waren. "Um dorthin zu gelangen, muss man Berge überqueren. Früher war Pylos nicht einmal Teil eines Wanderweges", erklärt die Archäologin Sharon Stocker von der University of Cincinnati, die ebenfalls an der Erforschung der Gräber beteiligt war.

Quelle: www.express.co.uk

Viky Viky
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