4. 11. 2009 Kalendarium

4. 11. 2009 Kriegsflugzeug bei Belotín

Kategorien: Funde und Rettungsuntersuchungen in Tschechien , Zweiter Weltkrieg , Luftkrieg

Das abgestürzte Kriegsflugzeug und die sterblichen Überreste des Piloten wurden vor zwölf Jahren von den Mitarbeitern des Museums in Suchdol aus dem Boden geholt. Das Wrack wurde auf einem Feld zwischen Bělotín und Lučice in Hranice gefunden. Das Flugzeug gehörte zur 224. Kampfdivision der 8. Luftarmee und hatte die Aufgabe, die kämpfende Rote Armee zu unterstützen.

Das Flugzeug, das während der Befreiung Mährens und Schlesiens auf einem Feld abgestürzt ist, wird seit zehn Jahren von Experten für Militärgeschichte gesucht. Die Maschine, die mit einer großen Menge Munition ausgestattet war, wurde schließlich zwischen Bělotín und Lučice etwa vierzig Zentimeter unter der Erde entdeckt.

Es war ein IL-2-Schlachtschiff namens Sturmovik. Nach historischen Aufzeichnungen soll es am 5. Mai 1945 direkt über Suchdol von einer deutschen Flak abgeschossen worden sein.

"In den Unterlagen der sowjetischen Kriegsarchive steht, dass die Maschine in der Nähe von Suchdol abgestürzt ist. Allerdings kann sich kein lokaler Gedenkforscher an so etwas erinnern", verriet Petr Bartošík von der Abteilung Militärgeschichte des Museums der Gemeinde Suchdol nad Odrou, der zu den Findern des Flugzeugs gehörte.

Zusammen mit anderen Mitgliedern des Klubs der Freunde von Suchdol nad Odrou stießen sie auf einen Zeugen, der bestätigte, dass das Flugzeug tatsächlich in der Nähe von Bělotín abgeschossen worden war. Der Pilot sprang aus dem Flugzeug und wurde gefangen genommen. Aber der Mann starb tatsächlich im Cockpit.

Die Entdeckung wurde von einem Landwirt gemacht, der das betreffende Feld bewirtschaftete. Er stieß auf eine Patronenhülse, die den ersten wirklich wichtigen Hinweis lieferte. Am darauffolgenden Wochenende war ein großer Teil der sowjetischen Maschine aus dem Dreck geborgen worden. Sie entdeckten das Cockpit und mehrere menschliche Knochen, den Motor, das Propellerblatt sowie Kanonen, drei RS 82-Raketen, mehrere Dutzend zweieinhalb Kilogramm schwere Bomben und andere Munition.

Später konnten die Finder verkünden, dass sie das verschollene Flugzeug mit dem dreiundzwanzigjährigen Piloten N. J. Motorin und dem siebenunddreißigjährigen Bordschützen V. K. tatsächlich gefunden hatten. A. Gukosyan, der bis dahin vermisst worden war. Was die Überreste betrifft, so fand man beispielsweise ein Schädelfragment und ein Wangengelenk.

Die Überreste des Piloten wurden von der russischen Botschaft übernommen, und ein Pyrotechniker der Polizei aus Ostrava kam, um die Kugeln aus den Bordwaffen und die RS-82-Rakete einzusammeln, die ebenfalls vom Bagger freigelegt wurden.

"Der Landwirt, auf dessen Feld das Flugzeug etwa vierzig Zentimeter unter der Oberfläche lag, war ziemlich erschrocken über das, worüber er so viele Jahre lang mit seinen Landmaschinen gefahren war", fügte Bartošík hinzu.

Quellen: www.denik.cz, www.idnes.cz

Viky Viky
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Kommentare

Taky bich chtěl najít

Mám to kousek od baráku. Nedaleko od toho se našel i Bf-109 z prosince 44 a to v obci Vražné-Hynčice. Další Bf-109 o pár let později mezi obcí Vražné-Emauzy a městem Odry. Já sám jsem měl to štěstí najít cca kilometr vzdušnou čarou od místa nalezu IL-2 nábojnice z protiletadlového kanónu. Jenže to bylo na druhou stranu od Bělotína. Celkově v té oblasti toho spadlo docela dost. Nemluvě o B-24 u obce Lešná, která je vzdálená necelých 10 km vzdušnou čarou.

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