21. 9. 2014 Kalendarium

21 Sep 2014 Pilzsucher findet 102 römische Münzen

Kategorien: Münzwesen - Numismatik , Funde und Rettungsuntersuchungen in Tschechien , Kalendarium

Römische Münzen wurden vor sieben Jahren von einem Pilzsammler in der Region Bruntál entdeckt. Offenbar hat ein Händler sie verloren. Der Finder schenkte den Schatz dem Museum. Insgesamt handelte es sich um ein Depot mit 102 Münzen.

Der Schatz wurde von einer Frau aus Ostrava zufällig entdeckt, als sie im Wald nach Pilzen suchte. Sie verhielt sich vorbildlich, denn sie informierte sofort die Institutionen und übergab die Münzen anschließend an die Mitarbeiter des Museums in Ostrava.

Experten des Museums und Archäologen des Nationalen Instituts für Kulturerbe begaben sich sofort zu der Stelle, an der die Frau den Schatz entdeckt hatte. Sie durchsuchten es mit Hilfe eines Metalldetektors. Dann legten sie Moos frei und entdeckten drei weitere Silbermünzen. Insgesamt enthielt der Schatz 102 römische Silbermünzen.

Die meisten Münzen waren stark abgenutzt, was darauf hindeutet, dass sie im Umlauf gewesen waren. "Das Depot in Bruntál enthält römische Silberdenare hauptsächlich aus dem 2. Jahrhundert, wobei die Münzen der Kaiser Trajan (98-117) und Hadrian (117-138) am stärksten vertreten sind. Die jüngsten Münzen stammen aus dem Ende des 2. Jahrhunderts", so die Archäologen.

Der Schatz wurde wahrscheinlich zwischen dem 3. und 5. Jahrhundert versteckt. Den Archäologen zufolge waren die kaiserlichen Denare im Gebiet der Barbaren sehr lange im Umlauf. "Die Entdeckung des Depots ist außergewöhnlich für die Region Bruntál, aber auch für das gesamte mährisch-schlesische Gebiet, da es sich um den zahlreichsten Fund dieser Art handelt", fügen die Archäologen hinzu.

Nach Ansicht des Historikers Alexander Michl-Bernard ist es möglich, dass die Münzen von einem Händler versteckt wurden, als der Raub stattfinden sollte. In der Tat gab es in der Gegend Banden, die Händler überfielen. Zu dieser Zeit waren 102 römische Silbermünzen eine sehr große Summe.

"Ich neige zu der Theorie, dass die Münzen etwa im fünften Jahrhundert hier deponiert wurden. Da diese Denare aus Silber bestanden, waren sie sehr lange im Umlauf", so der Experte.

Die Pilzsammlerin bemerkte die im Moos liegende Münze, als sie sich bückte, um einen Pilz aufzulesen. Sie wünschte, anonym zu bleiben. "Ich habe zwei Nächte nach der Entdeckung nicht geschlafen, ich war mit Verantwortung belastet und hatte auch den Eindruck, dass eine Art Geist von ihm ausging", sagte sie dem Newsletter des Ostrauer Rathauses.

Quellen: www.ostrmuz.cz, www.idnes.cz, www.denik.cz

Viky Viky
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Kommentare

Po nálezu a následné konzumaci hříbku jsem 2 noci nespala a viděla duchy :D spletla jsem si hribek z lysohlavkou :-D

Tak kdyby našla tři (na mechu) a zbytek dohledání detektorem tak bych se nad tím ani nepozastavil.Ale že měla to štěstí a ten hříbek jich vytlačil většinu to je paráda :-DTakže chodit na houby se psem kterej bude hledat místa kde byli prasata a pro jistotu sebrat nějakej ten kámen nebo kořen do akvárka.

Voe Cement..... Krásná báseň :-D :-D :-D

Cement..👍😁

Cemente tak to je básnička👌👍 :-D :-D :-D

Přesně, legrace musí bejt i kdyby na chleba nebylo😁😁👍

Sakra, já už mám domluvenýho psa na půjčení, kdyby náhodou padl ten depot... o:-) :-O
A vono jako stačí jen tak houbařit :-D :-D

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